Nacht
Das Lichtmeer der Stadt
erwidert das Funkeln
der Sterne.
Es grüßt mich von ferne;
es ruft, es schreit
doch ich sitze gerne
weitab im Dunkeln
und lerne,
den Tag zu vergessen,
an dem mir die Stadt
nur Sorgen gegeben.
Ich lerne zu leben.
Der Ruf der Lichterstadt
wird leise;
Mit jedem verstummenden Licht
verrinnt die Zeit
mehrt sich die Dunkelheit
mehrt sich das Funkeln der Sterne.
(Roland Frisch, 1985)
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