Großstadtnacht
Die Stadt
wird auch am Abend
nicht matt.
Das Schaffen des Tages entweicht.
Sich labend
an Leben, Vergnügen, geht man leicht,
den Alltag vergessend
im Kunstlicht der Nacht
und wacht.
Denn das Licht
gibt uns die Nachtruhe nicht.
Der Morgen ist müde, ist satt,
das Schaffen des Tages gereicht
zu Müdigkeit
von der uns das Kunstlicht der Nacht
befreit.
(Roland Frisch, 1985)
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