"Über dieses Buch:
Den Tod vor Augen, versuchen zwei Menschen einen Ausnahmezustand des Glücks zu verwirklichen. Dem Rennfahrer Clerfayt, der immer wieder sein Leben aufs Spiel setzt, halten ohnehin entsetzliche Erinnerungen aus dem Kriege das ständige Bewußtsein der Todesnachbarschaft wach. Krieg und Krankheit haben Lillian, eine junge Belgierin, um ihr Leben betrogen. In der makabren Unwirklichkeit eines Sanatoriums läßt sie nun resigniert die letzte, schon absehbare Lebensfrist verrinnen. Clerfayt lernt sie dort kennen, reißt sie aus ihrer Resignation heraus, sie geht mit ihm - und das Glück beginnt. Es beginnt, die Liebenden in ein Netz von Hoffnungen, Illusionen und Selbstbetrug einzufangen. Der Mann, todgewohnt, verstrickt sich nun am tiefsten in die Maschen dieses trügerischen Netzes. Er verliert den Tod aus den Augen und die kurz bemessene Frist des Glücks. Für Lillian aber gehören Glück und Tod zusammen, hellsichtig ahnt sie das nahe Ende und möchte es als notwendige Bitterwürze nicht missen: 'Es ist sonderbar, aber solange man nicht vergißt, daß man fällt und fällt, ist nichts verloren. Das Leben scheint Paradoxe zu lieben - wenn man glaubt, man sei sicher, ist man immer lächerlich und kurz vor dem Absturz.'"
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Über den Autor:
Erich Maria Remarque wurde 1898 in Osnabrück geboren. Ab 1923 nannte er sich Erich Maria Remarque. Mit seinem Anti-Kriegs-Roman "Im Westen nichts Neues" erlangte er im Jahr 1929 Weltruhm. Den Nationalsozialisten waren Remarques Bücher ein Dorn im Auge. Remarques Bücher wurden öffentlich verbrannt und Remarque wurde die Staatsbürgerschaft entzogen. Er lebte in der Schweiz, in Frankreich und in den USA. Im Jahr 1970 starb Erich Maria Remarque in Locarno (Schweiz).
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