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Fotos vom Live-Auftritt der Bonner Band Woodstuff in der Haltestelle Westhoven (Köln-Porz) am Freitag, dem 21. April 2006.
 
Während die Band noch draußen stand (und ihre Stimmen mit schaumigem Gerstensaft für den bevorstehenden Auftritt ölten...), ergab sich für alle Bahn-Fans der freie Blick auf das Hauptkunstwerk in der "Haltestelle". Diese Kneipe hat sich (durch ihre Nähe zur KVB-Linie 7, siehe meine Seite www.streckenkun.de) ganz dem Thema Straßenbahn verschrieben.
Nachdem die Stimmen geölt waren, konnte es losgehen. Hier (von links nach rechts) die drei lustigen Musikanten mit ihren hölzernen Zupfgeigen: Kalle, Lothar und Bassmann Dirk.


Wie immer am Mixer: Jürgen. Zuständig für Sound und Technik.


Eine kleine Panne gab's, die aber professionell gemeistert wurde (und gemeinerweise von mir in den folgenden 6 Fotos festgehalten wurde): Die A-Saite von Kalles Gitarre beschloss, sich dem Stress nicht mehr aussetzen zu wollen. Während die anderen noch ganz entspannt spielen und singen, sieht man hier in Kalles Gesichtsausdruck: "Oh Shit, die reißt...". Auf dem Foto kann man erkennen, wie sich die Saite gerade davonmacht.

Jetzt schauen auch Lothar und Dirk verwundert zu Kalles improvisierter Show-Einlage...

Als echte Profis: Nix anmerken lassen, einfach weiterspielen. Merkt eh keiner, dass Kalle jetzt nur noch auf 5 Saiten schrammelt... :-)

Kalle hat sich direkt wieder gefangen und spielt wacker weiter, wie man ganz unten in der Ecke des Fotos sehen kann.

Der Song wird ohne Unterbrechung zu Ende gespielt. Die Besucher freut's; nur die A-Saite wendet sich enttäuscht ab und lässt sich total hängen... ;-)

Nach dem Stück schnell die Ersatz-Saite drauf. Dank Aufsteck-Kurbel geht das echt flott. Und trotz metertiefer Schnittwunden durch die gerissene Gitarrensaite kann Kalle schon wieder lachen.

Lothar hat wieder seine "Emmentaler-Gitarre" ;-) mitgebracht. Glücklicherweise hatte ich einen Platz an einem stabilen Tisch, so dass ich bei diesem Konzert mit Langzeit-Belichtungen (in Kombination mit Blitz) experimentieren konnte). Dieses Bild ist 2 Sekunden lang belichtet. Durch den Blitz wird aber ein bestimmter Moment der Bewegung "eingefroren" (siehe Fotokurs).


Hier die Band aus der Perspektive der Decken-Luftballons...

Als echter "Tontechniker" hat Jürgen natürlich auch eine Flasche mit Wasser bei seinem Handwerkszeug. Wasser ist bekanntlich sehr nützlich, wenn sich der Ton als zu rauh oder zu trocken erweisen sollte... ;-)

Live-"Interäktschen" und rege Diskussionen mit dem Publikum...

...und auch innerhalb der Band.

Na gut, weiterspielen!

Blick in die "Haltestelle Westhoven".
The audience is listening...


Noch ein paar Bandfotos. Oben und rechts ist noch alles in Ordnung.
Aber das Unglück naht auf den folgenden Bildern: Kalle hat mal wieder seine Tabletten nicht genommen ;-) und beginnt daher während des Auftrittes, sich in seine Bestandteile aufzulösen:

Scherz beiseite: Die beiden obigen Fotos sind 0,3 Sekunden lang belichtet (ohne Blitz), so dass je nach Temperament und körperlichem Einsatz des Musikers mehr oder weniger deutliche Verwischer entstehen.
Bei den folgenden Bildern habe ich es noch mehr übertrieben: Sie sind 2,5 bzw. 6 Sekunden lang belichtet (mit Blitz am Ende der Belichtungszeit). Und auch wenn es nicht so aussieht: Die Band hat es ohne bleibende Schäden überstanden.

Und mit diesen surrealen Fotos einer in Auflösung begriffenen Band (hoffentlich nicht wirklich) ist mein Foto-Bericht vom Woodstuff-Konzert in Köln-Porz am Ende angelangt. Wer noch mehr Band-Fotos sehen möchte, findet diese auf der Woodstuff-Homepage und natürlich hier in Rolands Fotokiste bei den Bildern von Woodstuff im Café Jucks.
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