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Nach erneutem Objektivwechsel war jetzt mein derzeitiges 'Immerdrauf'-Objektiv Sigma DC 18-200 OS dran. Bei normalem Licht verwende ich es die meiste Zeit. Auf den vergangenen Seiten sind über 40 Fotos von verschiedenen Festbrennweiten-Objektiven zu sehen, die zwar lichtstark, aber doch recht unflexibel sind. Nun also endlich wieder zoomen. Und den Weitwinkelbereich erschließen, denn unter 28mm gab's ja noch keine Bilder. Dafür nimmt man auch schonmal die geringere Lichtstärke in Kauf, zumal es ja einen Bildstabilisator hat.
Wallis war derweil mit anderen Dingen beschäftigt - in diesem Falle mit Sion-Kölsch. Gerade erklärt sie den Zuhörern, dass dies nun der Anfang vom Ende ist - ihr erstes Bier auf der Bühne, etc.
 
Nach dem kurzen Kölsch-Intermezzo ging es natürlich gleich musikalisch weiter. Aoife spielte wieder Melodica, und Christian zeigt hier eindrucksvoll, dass längere Verschlusszeiten durch geringere Lichtstärke zu seltsamen Verwischungen führen. Der Bildstabilisator schützt natürlich nur die unbewegten Motivteile vor Verwacklungen, aber Schlagzeuger bewegen sich nunmal. Dennoch ein interessantes Foto - insbesondere wenn man sich anschaut, wie die Schwingungen des angeschlagenen Beckens abgebildet wurden.
 
Aoife und Wallis.
Noch hat die Gitarre 6 Saiten...
 
...aber wieder hat Wallis durch ihr wildes Spiel eine der Saiten geschreddert. Am rechten Bühnenrand sitzt wie immer einer von der Crew, der im Akkord neue Saiten aufzieht.
 
Wallis bekommt also nach wenigen Sekunden wieder eine vollständig bespannte Gitarre gereicht. Mal sehen, wie lange die Saiten diesmal halten. Vermutlich bekommt die Band Ersatzsaiten per LKW angeliefert. :-)
Leider kann das Reißen einer Saite eine schmerzhafte Angelegenheit sein, bei der man sich auch arg verletzen kann. Wallis ist aber Profi und spielt selbst mit blutenden Fingern weiter.

Dieser nette Herr hier, Michael Vinne, Chef der Tieftonabteilung ;-) hat mit reißenden Saiten deutlich weniger Probleme.
 
Wallis Bird ist derweil so freundlich, an die Ecke ihres Teppichs zu gehen, um von dort bei ihrem Schlagzeuger Christian Vinne vorbeizuschauen, der es sich auf seinem eigenen Teppich gemütlich eingerichtet hat.
 
Aoife O' Sullivan, bezaubernde Backgroundsängerin und Glockrockerin...
 
Aoife und Christian schwingen ihre Stöckchen. :-)
Wir nähern uns dem Ende der Show. Hier noch ein paar Impressionen:


Vom der Viererkette zur Verabschiedung und Verbeugung zeige ich Euch gleich vier Aufnahmen.

 
Kniestisch, wie die Kölschen nunmal sind ;-) klatschen sie natürlich ewig, um von der armen blutenden Sängerin immer noch eine Zugabe zu erhalten. Als hätte man noch nicht genug bekommen für die ca. 15 Euro.
 
Nach den Zugaben fröhliches Winken ins Publikum, dann war die Show zu ende.
 
Was bleibt, ist jede Menge Equipment, das noch heute nacht zum nächsten Spielort gefahren werden muss, wo sich die Band und Crew irgendwann am frühen Morgen todmüde in die Hotelbetten kippt.
Zunächst gibt's aber noch reges Treiben am Merchandising-Stand, wo man neben Buttons und Shirts, etc. auch das Neue Album "Spoons" von Wallis Bird kaufen kann.

Später geschah dann das schon nicht mehr Erwartete: Nachdem wir uns lange mit anderen Fans unterhalten hatten (und nachdem Wallis ihre Verletzung an der Hand zugepflastert hatte), kam Wallis dann doch noch mal heraus auf den eisig kalten Vorplatz vor dem Underground. In der Hand einen warmen Ingwer-Drink, den sie mir schenkte, weil ich (wegen Autofahren) kein Bier trinken durfte und weil ich arg am frieren war (denn ich hatte mich zu dünn angezogen und die dicke Jacke im Auto gelassen). Wallis hat mir mit ihrem warmen Ingwer-Gebräu also das Leben gerettet :-) und ist mir zuliebe 'notgedrungen' auf kaltes Bier umgestiegen.
Und Wallis hat - wie auf dem Foto deutlich zu sehen - Ilos neues handgemachtes Fan-Shirt bestaunt. Ilo hatte es ja bereits vor dem Mannheim-Konzert fertiggestellt, aber dort war Wallis und Band uns ja leider nicht über den Weg gelaufen. Wer das Shirt nicht als Colorkey sehen möchte, kann hier auf SW klicken. In bunt isses aber viel schöner.

Aoife holte noch ein paar Flaschen Becks, damit alle was zu trinken bekamen, und dann hatten wir doch noch ein sehr schönes "Meet and Greet" mit Wallis und Aoife und mit kalten bzw. warmen (!) Getränken.
Und damit ist auch mein Bericht vom zweiten Köln-Konzert von Wallis Bird im Jahr 2007 am letzten Foto angelangt. Ich kann nur empfehlen: Schaut Euch Wallis einmal live an, wenn sie in Eurer Gegend auf Tour ist - es lohnt sich bestimmt.
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