(Zuletzt aktualisiert: 25. Oktober 2006)

Dornier Do24 auf dem Main in Frankfurt

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  Übersicht: Wasserflugzeug Do-24ATT
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Vor 5 Monaten hatte ich zum ersten Mal die spannende Wasserung des Flugbootes Dornier Do-24 ATT auf dem Rhein in Köln erlebt und fotografisch festgehalten. Als ich nun erfuhr, dass die Do-24 in Frankfurt auf dem Main wassern würde, bin ich mit meinem flugzeugversessenen Freund Holger gleich dorthin gefahren. Hier der Foto-Bericht aus Frankfurt/Main:

Leider waren wir ziemlich spät dran, weil wir in 2 Staus geraten waren und uns dann noch in Frankfurt noch verfahren hatten. Aber wir haben es so gerade rechtzeitig ans Mainufer geschafft; sogar an eine ziemlich günstige Stelle. Vielen Dank an Klaus Daser von der Dornier-Crew dafür, dass er uns im Vorfeld mit den nötigen Informationen versorgt hatte. Während des ersten Überfluges hasteten wir zwar noch vom Parkplatz zum Ufer; aber den letzten Anflug vor der Wasserung haben wir zum Glück noch richtig mitbekommen.

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Aus den 'Fehlern' der Fotoreihe von Köln habe ich gelernt und diesmal Verschlusszeiten gewählt, die die Propeller nicht stehend abbilden, sondern schön die schnelle Drehbewegung zeigen. Sieht doch viel besser aus, oder?

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Nach dem Testanflug erfolgte nun auch schon der Anflug zur Wasserung.

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Das Flugboot setzt auf. Eine spritzige Angelegenheit.

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Nach erfolgter Wasserung wendete Flugkapitän Iren Dornier seine Do-24, um zurück Richtung Werner-von-Siemens-Schule zu fahren, wo die Fluggäste an Land gebracht werden sollten. An diesem Foto gefällt mir die Spiegelung der Landescheinwerfer im Wasser sehr gut.

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Im Wasser wird die Do24 nur mit den beiden äußeren Propellern gesteuert. Ein Ruder gibt es nicht.

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Das Boot, das die Do24 an den Haken nehmen soll, überholt hier das Flugboot in rasanter Fahrt. Mit diesem simplen Trick schafft es auch 'Bootsbau Speck' auf meine Homepage. :-)

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Noch dümpelt die Do24 völlig unangebunden auf dem Main herum, der hier fast gar keine Strömung hat, weil sich nicht weit entfernt eine Staustufe befindet (siehe Google Maps).

Derweil rücken aber auch andere Boote mit Fotografen und Zuschauern näher.

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Nun wird das Flugboot an den Haken genommen und in die gewünschte Position gedreht.

Verglichen mit der Wasserung in Köln war das Main-Panorama an der Landestelle wesentlich unspektakulärer, wie das folgende Panoramafoto zeigt. Kein Dom im Hintergrund, keine Bastei...

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Nachdem das Flugboot gesichert war, konnten auch die Fluggäste ans Ufer gebracht werden.

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Für die Zuschauer begann nun die etwa halbstündige Wartezeit bis zum spannenden Start. Ein Polizist versuchte per Megaphon, die Besucher für diese Zeit dazu anzuhalten, vom Ufer zurückzutreten. Als jedoch die Feuerwehr begann, die Wartezeit mit einer spritzigen Show-Einlage aufzulockern, strömten alle wieder nach vorne, denn man sah ja sonst nix. Die Weisungen der Staatsgewalt mißachtend, begab ich mich für das Foto rechts dann ebenfalls nach vorne (ich hoffe, man 'hört' noch mein schlechtes Gewissen...).

Nachdem das Löschboot die Vorführung beendet hatte, legte es genau vor uns an der Kaimauer an.

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Löschboot, ICE und Do24 auf einem Foto. Wie sagt man doch so schön: "Zu Wasser, zu Lande und in der Luft". Die Do24 ATT beherrscht alle diese Fortbewegungsarten...


(Jede Ente allerdings auch ;-) )

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Zur Vorbereitung für den Start wurden zunächst einige Runden gedreht, um etwas Wellen in die glatte Wasseroberfläche zu bekommen. Ein Flugboot kommt wesentlich leichter aus dem Wasser, wenn die Oberfläche nicht gerade spiegelglatt ist. Zwar ist (gemäß Google Earth) der Abstand der beiden Main-Brücken ähnlich groß wie in Köln gewesen (ca. 1,7 km), doch in Köln gab es vergleichsweise 'starken Seegang'.

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Das Begleitboot mit Klaus Daser and Bord fuhr nun schnell an die vereinbarte Position, um den Start zu überwachen. Gemäß einem Artikel auf faz.net standen für den Start 700 Meter zur Verfügung. Spätestens dort muss die Do24 aus dem Wasser freigekommen sein; ansonsten muss der Start abgebrochen werden.

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Anlauf zum ersten Startversuch. Wo sind nur die Wellen hin, die doch eben noch so mühevoll ins Wasser gepflügt wurden?

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Startabbruch! In einem Artikel auf heute.de ist zu lesen, dass die Ursache ein weiter hinten kreuzendes kleines Boot war. Ob dies stimmt, oder ob es an den genannten 700 Metern lag, weiss ich nicht.

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Daher also Wendefahrt und mit ziemlichem Speed zurück an die Ausgangsposition. Das macht zusätzliche Wellen. Und auch die anderen Boote halfen mit, den Main ein bisschen stärker aufzuwühlen.

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Der zweite Versuch klappte dann schon viel besser. Fast ist die Maschine frei...

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...und die Do-24 ATT fliegt.

Schnell noch ein paar Liter Mainwasser abschütteln, und dann entschwebt die Do24 in den grauen Himmel von Frankfurt.

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Doch damit war unser Do24-Tag noch lange nicht zu Ende. Freundlicherweise hatte mir Klaus Daser nämlich den Tipp gegeben, dass die Maschine auf dem Flugplatz Egelsbach nahe Frankfurt landen und für einige Stunden stehen würde. Holger und ich bekamen das Okay, sie dort besichtigen zu können, und zu diesem Zweck hatten wir uns im Vorfeld mit Egelsbach in Verbindung gesetzt. Von der Besichtigung der Do-24 in Egelsbach handelt der folgende Teil dieses Berichtes.


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